Therapien

  • Manuelle Therapie / Blockadenauflösung (mehr Infos)
  • Dehntechniken (Bilder)
  • Stresspunktbehandlung nach J. Maegher (mehr Infos)
  • Akupressur
  • Klassische Massage
  • Thermotherapie (Wärme-Kältereize)
  • Elektrotherapie (TENS)
  • Narbenbehandlung und Faszientechnik (mehr Infos)
  • Lymphdrainage

Therapie

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie

Bei der manuellen Therapie wird ein in seiner Beweglichkeit eingeschränktes Gelenk "mobilisierend" und/oder "manipulativ" behandelt. Mobilisiert wird durch sanfte und mehrfach wiederholte Dehnungsbewegungen des betroffenen Gelenkes und so seine Beweglichkeit wiederhergestellt. Die manipulierende Behandlung beinhaltet sehr schnell durchgeführte und kurze Bewegungen. Durchaus können in Abhängigkeit des aktuellen Befundes bei beiden Behandlungsmethoden mehrfache Therapiesitzungen erforderlich sein. Außerdem werden beim Pferd mit der Reflexpunktbehandllung Mobilisationen durchgeführt.

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Dehntechniken

Dehntechniken

Stresspunkttherapie

Die Stresspunkttherapie nach Jack Maegher behandelt 25 von ihm festgelegte Stresspunkte, die auf jeder Körperseite eines Pferdes zu finden sind. Diese Punkte sind Areale mit erhöhter Spannung im Gewebe. Durch eine Verklebung der Muskelfasern wird das Pferd in seiner Bewegung eingeschränkt.

Die Stresspunkte befinden sich in den Muskelansätzen, an den Ursprungssehnen eines Muskels bzw. an den Übergängen von der Ursprungssehne zur Muskulatur.

Die Therapie der Stresspunkte erfolgt durch eine Tiefenmassage und bewirkt eine deutliche Steigerung der Durchblutung, entspannt die Muskulatur im jeweiligen Areal und fördert die Beweglichkeit des Pferdes.

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Faszientechnik

Jeder Muskel ist von einer Faszie, einer bindegewebsartigen Hülle umgeben, die das gegeneinander Verschieben der Muskeln während der Bewegungsausführung unterstützt. Verklebungen der Faszien behindern die Verschiebevorgänge und behindern damit die Muskelarbeit. Bei der Faszientechnik wird die Beweglichkeit der oberflächlichen  Faszien geprüft und bei Bedarf wieder hergestellt.

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Zusammenarbeit mit Corinna Scholz

Physiologisch richtig Reiten, Anatomisch richtig Reiten, Biomechanik und  Funktionelle Anatomie sind (sicherlich zum Glück unserer Pferde) die Schlagwörter unserer heutigen Zeit.

Nach den vielen Missstände, die sich in der Reiterei manifestiert haben, ist endlich ein Umdenken zum Wohle der Pferde im Gang.

Auf der Strecke bleibt aber das einzelne Individuum. Nicht jedes Pferd hat einen perfekt gebauten Körper. Selbst innerhalb einer Rasse gibt es viele verschiedene Körperformen.

Der Trend, egal welches Pferd mit welchem Gebäude und egal welchen Schwächen, nach einem bestimmten Schema zu reiten und diese eine Art Guruhaft zu vertreten, setzt sich erschreckend durch.

Das kann nicht funktionieren. Unabhängig aller Reitstile kann es nur eine Art geben sein Pferde zu arbeiten – die Reitweise, beim dem es schmerzfrei und unbeschadet seinen Reiter tragen kann und sich innerhalb seine Möglichkeiten bewegen darf. Hierbei müssen körperliche Einschränkungen und Erkrankungen genauso berücksichtigt werden wie sog. Gebäudefehler. Muskuläre Verspannungen und Blockaden müssen erkannt und behoben werden. Unter dem Sattel muss das Pferd die Chance bekommen, die für ihn richtige Spannung aufzubauen und sich in der Art zu bewegen, die ihm gerade möglich ist. Besonders rezidive Lahmheiten ohne Befunde sind oft eine Folge einer falschen Ausbildung. Lernt dieses Pferd sich korrekt  zu bewegen, verschwinden solche Lahmheiten meistens gänzlich.

Aus diesem Wissen heraus entstand mit der Ausbilderin Corinna Scholz eine Zusammenarbeit, die sich mit dem Individuum Pferd beschäftigt. Es gibt kein Schema F, für jedes Pferd wird ein eigener Ausbildungsweg gefunden.

Martina untersucht Ihr Pferd physiotherapeutisch, um körperliche Probleme zu erkennen und ggfs. zu beheben. Hierauf abgestimmt reitet Corinna Ihr Pferd und erfühlt unter dem Sattel „Problemzonen“, um im Anschluss Tipps für die weiterführende Arbeit des Pferdes zu geben.

Ausnahmslos alle Pferde kommunizieren auf mentalem Wege - auch mit ihrem Reiter. Und zwar ständig. Wird diese mentale Kommunikation vom Reiter permanent überhört bzw. nicht wahrgenommen, reagieren Pferde genau wie Menschen, die nicht wahrgenommen werden - sie resignieren oder machen auf eine Art und Weise auf sich aufmerksam, die Menschen dann als „Untugenden“ bezeichnen. Jedes Verhalten hat einen Grund! Häufig geben die Pferde schon im ersten intensiven Kontakt viel von sich und der Art, wie sie geritten bzw. wie mit ihnen umgegangen wird, preis. Meine Aufgabe ist es, Ihnen Hilfestellung zu geben für Ihre weitere Arbeit als Reiter und / oder Ausbilder Ihres Pferdes.

Martinas Aufgabe ist es, Ihnen körperliche Schwächen bzw. Blockaden Ihres Pferdes zu erkennen zu geben, diese soweit möglich zu behandeln und Ihnen auch hierfür Wege der weiteren Arbeit aufzuzeigen.

Corinnas Möglichkeiten:

  • Mentale Kommunikation mit Ihrem Pferd, idealerweise unter dem Sattel
  • dem Pferd ein neues, anderes Bewegungsmuster aufzuzeigen bei Gleichgewichtsstörungen, Taktunreinheiten oder „Widersetzlichkeiten“
  • Reiterliche Möglichkeiten, um zu mehr Losgelassenheit und Durchzulässigkeit zu gelangen
  • Analyse Ihres Sitzes und Umgangs mit Ihrem Pferd, Verständnis für die Zusammenhänge (Aktion - Reaktion) wecken
  • mit Ihnen gemeinsam „Untugenden“ des Pferdes detailliert anzugehen und in das gewünschte Verhalten umzuwandeln.

Mehr zu Corinna Scholz unter www.tanzende-hufe.de

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